Totes Meer

Autor: Benjamin Helbig

  

Es fließt entlang der Furchen, wie ein Bächlein.
Es ist schön und rein, so wie auch ich einst war.
Vergänglich, wie das Leben selbst.
Wie es fließt, so schön und warm...
Salziges Wasser tropft hinab.
Einzelne Tropfen, doch von enormer Kraft.
Sie sind erfüllt von tiefer Bewegung.
Vereinen sich mit dem roten Bächlein in den Furchen und fließen vereint hinab ins Tal.
So schön, der Fluss...
So rein, so lieblich ihre Unschuld...
Wäre ich nur hier geblieben...
Wärest du nur bei mir geblieben...
...dann wäre ich nicht, was ich jetzt bin...
...ein salziges, rotes, totes Meer...
...und du wärest nicht, was du jetzt bist...
...so weit entfernt...

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